And now to something completely different
YouTube hat Einigung mit den US-Filmstudios MGM getroffen
Google versucht ja bereits seit längerem auf unterschiedliche Weise Geld aus der Video-Plattform YouTube zu schlagen. Dies soll nun gelingen durch eine Einigung mit Filmstudios.
Die Filme dürfen legal und in voller Länge gezeigt werden, aber dafür wird Werbung eingeblendet. Das erste Filmstudio mit dem YouTube eine Kooperation laut heise.de geschlossen hat, ist das US-Filmstudio MGM.
Leider sind die genannten Filme/Serien (American Gladiators, Bulletproof Monk, Moonstruck, The Magnificent Seven) nun nicht gerade der Burner (ok, liegt im Auge des Betrachters
), aber vielleicht kommen ja noch weitere dazu.
Inwieweit die Schaltung der Werbung erfolgt, kann man zurzeit nicht abschätzen. Interrupting Marketing (Werbung mitten im Film) fände ich jedoch ganz schrecklich und einen Rückschritt, aber ich lass mich einfach mal überraschen.
An neuen Werbeformen wird es wahrscheinlich eh nicht viel zu sehen geben. Schade eigentlich! Ich habe schon einmal so eine Beta-Version gesehen von Filmen, in denen Werbung interaktiv gestaltet wurde. Von dem Projekt habe ich jedoch nichts weiter mehr gehört.
Jedenfalls konnte da der Zuschauer des Films auf die Kleidung oder andere Gegenstände im Film klicken und es wurde rechts an der Seite angezeigt, was der Mann gerade für Sachen trägt, von welcher Marke usw. Oder was für Wein getrunken wird…
Diese Art von Werbung finde ich sehr gut. Natürlich nicht für jedes Unternehmen erschwinglich!
Aber trotzdem ist es benutzerfreundlicher, einfach weil es auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht. Wer hat sich nicht schon mal gefragt, was für ein tolles Kleid diese Frau im Film da trägt und wo man es her bekommt.
Kennt zufällig jemand diese Website von der ich gerade spreche?
Übrigens kommt es nun auf YouTube vermehrt vor, dass Videos (v.a. von berühmten Popstars) einfach mal so verschwinden. Dieser Trend wird sich denke ich auch weiter fortsetzen, weswegen der Schritt von YouTube eigentlich gar nicht so schlecht ist, um halbwegs “interessanten” Content weiterhin anbieten zu können.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Katja am 10. November 2008 um 23:20 veröffentlicht und unter Internet abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
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vor 1 Jahr
“Interrupting Marketing (Werbung mitten im Film) fände ich jedoch ganz schrecklich und einen Rückschritt”
Allerdings wenn es die Möglichkeit gibt legal Fime oder Serien zu jeder Zeit im Internet anzuschauen und evtl. noch im Originalton, würde man dann nicht auch die Werbung in Kauf nehmen?
Im Fernsehen ist dieses Interrupting Marketing doch eh schon gebräuchlich, oder verstehe ich da was falsch?
vor 1 Jahr
Hallo Puschel,
natürlich würde ich Werbung in Kauf nehmen, aber der Punkt ist, dass diese Werbeform nicht innovativ ist und nun einmal direkt ans Fernsehen erinnert.
Und genau da ist das Problem, denn durch normale Fernsehwerbung, die in 10 Minuten-Blocks eingeschoben werden, könnte es aus Sicht der Werbetreibenden wieder zu Problemen kommen.
1. Die Leute spulen einfach weiter, falls möglich, und sehen die Werbung erst gar nicht an.
2. Die Werbung an sich in dieser Form im Fernsehen hat gerade mal eine Erfolgsquote von 2%.
3. Es könnte durchaus wieder/weiterhin zur Vermischung der Marken kommen, wie es bereits bei Fernsehwerbung etc. geschieht.
Deswegen war ich ja auch so enttäuscht von den eingeführten Werbeformen auf YouTube. Ich hatte gedacht, dass Google sich was innovativeres ausdenkt, was auch den Nutzern einen Mehrwert bringt.
Und natürlich aus Sicht der Benutzer ist Interrupting Marketing einfach nur lästig. ^^