And now to something completely different
Wir sind alle irgendwie Manager…
Ich habe mich erst letztens wieder mit meiner Stylistin (eigentlich Friseurin, aber seit neuestem heißt das Stylistin) darüber unterhalten, wie genial sich die Jobs doch so im englischen anhören. Man fühlt sich mit der englischen Jobbezeichnung gleich viel intelligenter und erfolgreicher.
So heißt es heutzutage nicht mehr Kundenbetreuer für ein bestimmtes Kundensegment, sondern Key-Account-Manager.
Lassen wir dieses Wort einmal in einer imaginären Gruppe fallen. Die Reaktionen würden folgende sein: Manche würden kopfnickend dastehen und so tun als verstünden sie von was man redet. Andere würden große Augen machen, weil sie denken: Boah hört sich toll an. Und wieder andere würden einfach nur stirnrunzelnd dastehen und keinen Plan haben.
Leider sind diese Jobbezeichnungen bei Unternehmen gang und gäbe. Und ehrlich gesagt, musste ich mich während meiner Bewerbung häufig mal durchgooglen um zu verstehen was die Unternehmen denn da suchen.
Früher wusste man noch Manager verdienen sehr viel Geld und sind erfolgreich. Heutzutage ist man aber sogar schon ein Manager wenn man einen Friseursalon leitet. Dann nennt man sich, damit es besser klingt “Salon-Manager”.
Über den Sinn kann man sich wahrscheinlich streiten. Aber ich werde mich demnächst auch aufblähen können und sagen: Ich werde Manager!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Katja am 8. Oktober 2008 um 17:49 veröffentlicht und unter Alltägliches abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
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vor 1 Jahr
oder der Klassiker: Facility Manager! sehr gut
Eigentlich müsste die Stylistin doch dann Hair Managerin sein, oder?