Seitdem ich auf der Adwords Academy in Düsseldorf (hört sich toll an ist aber bloß ein Tag mit ein paar Vorträgen) war, habe ich mir iGoogle ein wenig näher angesehen.

iGoogle ist einfach ausgedrückt eine persönlichere Form von Google.
Jeder, der einen Google Mail Account hat, kann iGoogle nutzen.

Auf der eigenen iGoogle Seite, kann man neben einem Header seiner Wahl auch verschiedene Gadgets einbinden. Gadgets sind Minianwendungen, die jeweils eine bestimmte Funktion erfüllen/besitzen.
Sowohl die Header als auch die Gadgets können aus einer Liste heraus gewählt werden. Mit einem einfachen Klick fügt man diese der eigenen Seite hinzu.

So sieht meine Seite zurzeit aus.
Beispiel iGoogle Seite

Als Gadgets gibt es unter anderem:
- ein Gadget, was einem das Wetter aufzeigt (ich glaube das ist das beliebteste)
- ein Google-Mail Gadget, welches den Posteingang anzeigt,
- ein Tschibo-Gadget,
- RSS Reader von Google,
- CNN-Gadget was die neuesten News von CNN aufzeigt,
- YouTube-Gadget usw.

Die Nützlichkeit der Gadgets variiert dabei sehr stark! Absoluter Favorit der Sinnlosigkeit sind bei mir zurzeit die Augen die meiner Maus folgen.

Wer jetzt denkt, das ist doch genau dasselbe wie die Funktion der Vista Sidebar…dem kann ich nur zustimmen. Die Vista Sidebar kann ebenfalls mit Gadgets angereichert werden.

Übrigens wer gerade Lust bekommen hat selbst einmal so eine Minianwendung zu erstellen, der sollte mal seinen Blick auf den GoogleWatchBlog richten. Hier wird gesagt, dass Google für ein (sinnvolles) Gadget, welches pro Woche mehr als 250.000 Views erhält, einmalig 5000$ zahlt.

Interessant für Unternehmen ist wahrscheinlich, dass selbsterstellte Gadgets entweder für iGoogle, Affiliate-Seiten oder auch für AdSense genutzt werden können.

Ich selbst nutze iGoogle eigentlich nicht so häufig, aber in den USA muss das wohl ein absoluter Renner sein. Was mich stört, ist das ich mich immer anmelden muss in meinen Google Account um meine iGoogle-Seite aufrufen zu können.