And now to something completely different
Der Google Cache im Angesicht des Browsers
Ich denke für alle SEOler ist der Cache ein sehr gutes Hilfsmittel um zu erkennen, was Google auf der Webseite erkennen kann und was nicht.
Natürlich gibt es einige Tools, die ebenfalls diese Funktionen erfülllen, aber in diesem Artikel möchte ich mich erst einmal nur mit dem Cache von Google befassen.
Der Google Cache ist eine Art Snapshot einer Seite, den Google beim crawlen dieser erstellt. Der Cache dient angeblich als Back-up-Funktion für User, falls die Originalseite nicht erreichbar ist. (Kenne keinen der den Google Cache so nutzt…)
Den Cache für die indexierten Seiten findet man in den Suchergebnissen nach der URL.

Möchte man eine ganz spezifische Seite betrachten, muss man den gesamten Link in die Google Suche eingeben. An erster Stelle sollte dann der Link mit dem Cache-Link erscheinen, wenn im Index vorhanden.

Bei Klick auf den Link “Im Cache” wird dem User die Seite so angezeigt, wie Google diese beim letzten Crawlvorgang vorgefunden hat. Das Datum des letzten Cachevorgangs wird dargestellt und ein Link zur “Nur Textversion”.

Dies ist eigentlich der interessantere Teil. Nur auf der Textversion-Seite kann man erkennen, wie Google die Seite sieht.
Aber Achtung! auch hier gibt es kleine Fallstricke. Der Google Cache zeigt nicht immer alles sofort an. Alt-Texte und Titles von Bildern werden gar nicht dargestellt. Und manchmal wird auch nicht der ganze Inhalt angezeigt. Ich denke hier vor allem an die Reiter in einer Navigation, die mit den HTML-Attributen hidden oder display:none dargestellt werden.
Also Stylesheets deaktvieren, dann zeigt der Cache auch das an, was wirklich da ist.
Am einfachsten deaktiviert man die Stylesheets mit der Web Developer Bar. Einfach das Add on installieren und dann unter Extras > Web Developer > Keine CSS-Fehler > Styles deaktivieren > Alle Styles anklicken.

Nutzen vom Google Cache:
Für alle die, die sich nicht mit HTML, JavaScript oder Flash auskennen, ist dies eine einfache Möglichkeit zu erkennen, was Google auf der Seite wahrnimmt.
Aber auch so finde ich den Cache eigentlich die schnellste Variante um mal schnell zu checken, was Google erkennt und was nicht. Man weiß ja nie, ob Google nicht in naher Zukunft doch schon einfache Flash-Formate auslesen kann, deswegen lieber nochmal nachsehen. ![]()
Warum wird kein Cache angezeigt?
Man kann Google verbieten den Cache einer Seite zu erstellen. Im Quelltext findet man dann den dazugehörigen Code noarchive oder auch no-cache.

Dieses Attribut ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Seite häufig wechselnde Inhalte hat. Bei manchen Branchen, wie bei Banken oder Aktienindizes ist es sogar rechtlich verboten mit alten Daten zu werben, denn dies erweckt eine falsche Erwartungshaltung beim Kunden. Ob man nun verpflichtet ist als Unternehmen den Google Cache zu Umgehen sei dahingestellt, aber sicher ist sicher.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von Katja am 12. Juli 2010 um 22:19 veröffentlicht und unter SEO + Blog abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
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