Diese Stelle möchte ich nun auch mal nutzen, um mir etwas von der Seele zu schreiben das mich sehr bewegt.

Ich weiß zwar, dass nicht viele meine Tierliebe teilen, aber das muss auch gar nicht so extrem sein. Aber ein gewisser Gerechtigkeitssinn sollte meiner Meinung nach in jedem Menschen vorhanden sein und auch für Tiere gelten.

Tja, wo fange ich an….

Katzen

Anlass ist eine kleine Katze die uns vor kurzem über den Weg gelaufen ist. Im wahrsten Sinne des Wortes hat sie sich vor unser Auto gestellt und uns nicht mehr aus den Augen gelassen. Damit sie nicht von einem anderen Auto überfahren wird, ist meine Mutter ausgestiegen und wollte sie von der Straße verscheuchen. Aber sie lies sich nicht verjagen und sprang schon fast meiner Mutter auf den Arm. Nun muss ich dazu sagen, dass sich das ganze auf einem kleinen Dorf irgendwo in Bayern abgespielt hat, d.h. also dort wimmelt es von Katzen auf den Bauernhöfen.

Damit komm ich auch schon zu meiner ersten Beschwerde: die meisten Bauern haben wie gesagt viele Katzen, weil sie sie zunächst brauchen, um die Mäuse vom Hof wegzufangen. Allerdings vermehren sich die Katzen unkontrolliert und wenn es zu viele werden, ja dann heisst es entweder Schaufel auf den Kopf oder ab mit ein paar Steinen in den nächsten Weiher, denn die Viecher sind ja eh nichts wert…

Meine Empörung darüber ist unermesslich. Sie sind nicht in der Lage dem Lebewesen zu liebe die Vervielfältigung halbwegs zu kontrollieren. Sei es durch den operativen Eingriff oder duch die Katzenpille, die ein paar Cent kostet und nur einmal pro Woche verabreicht werden muss. Und was mich noch mehr aufregt: am Sonntag wird brav in die Kirche gegangen…

Zurück zu unserer Katze: Wir haben also auf dem Dorf rumgefragt wem die Katze gehört und überall bekamen wir die gleiche Antwort: „die läuft hier seit 2-3 Wochen rum, die wurde bestimmt ausgesetzt“ ach, ausnahmsweise keine Schaufel?!

Also sind wir ab zum Tierarzt damit, kein Chip, keine Tätowierung, nur ein paar Flöhe ;-)

Lange Rede, kurzer Sinn, die Mieze lebt nun bei meiner Schwester. Natürlich haben wir ebenfalls die Polizei verständigt, aber wieder bekamen wir überall eine Antwort: „die vermisst sowieso keiner.“

Ich bin der Meinung wenn man Tiere hält, sei es nur ein Fisch oder etwas größeres wie ein Pferd, dann hat man die Verantwortung zu tragen. D.h. man muss sich auch vorher überlegen, dass sich Lebensumstände ändern können, und dass man eventuell mal in den Urlaub fahren will, und dass man ein Tier nicht einfach wegwerfen kann. Wenn man das nicht will, dann soll man sich ein Motorrad anschaffen oder sich mit seinem Fernseher beschäftigen.

Die Liste der Grausamkeiten gegen Tiere lässt sich leider unendlich fortführen.

Zirkus, Zirkus

Zuletzt hat meine Aufmerksamkeit ein Aufruf der Tierschutzorganisation peta (People for the Ethical Treatment of Animals) erlangt über die Tierhaltung in Zirkussen. Jetzt mag man denken, miserable Zustände gibt es nur in kleinen Wander-Zirkussen, die eh kein Geld haben und trotzdem noch besonders exotische Tiere halten. Nein, auch der berühmte Zirkus Krone ist in Verruf geraten. Hier kann man bestimmt nicht mehr mit dem Geld argumentieren. Die Haltung von sämtlichen Tieren wurde hier recht schön dokumentiert.

Ein Bild kann sich nun jeder selbst machen.

So, mein Herz ist etwas leichter und weiteres erspare ich Euch heute, beim nächsten mal gibt’s mehr … ;-)