And now to something completely different
Alltägliches
Tanzen macht glücklich
11. Nov
Heute möchte ich diese Plattform mal für eine kleine Werbeaktion in eigener Sache nutzen.
Seit 2004 leite ich zwei Tanzgruppen für den Unisport der TU Freiberg.
Mit einer der beiden Gruppen habe ich bereits diverse Auftritte bestritten und nun das Video von einem unserer Auftritte, letztes Sommersemester, online gestellt.
Ich freue mich über zahlreiche Klicks und anregende Kommentare!
Einzelne Fahrstile
10. Okt
Das Autofahren ist häufig eine nervenaufreibende Sache. Viele Leute scheinen nicht auf dem neuesten Stand zu sein, was Verkehrsregeln angeht.
Da gibt es zum Beispiel die Mittelspurfahrer, die einfach nicht rechts rüber fahren wollen, auch wenn die rechte Spur kilometerweit frei ist. Diese Eigenschaft besitzen vor allem ältere Leute und Ausländer.
Dann hätten wir Leute die doch echt nicht wissen, dass es rechts vor links gibt, auch auf einem Parkplatz. Das hat mich erst vor kurzem wieder fürchterlich aufgeregt. (Ältere – *räusper*) Menschen, die mir dann auch noch zu verstehen geben wollen, sie wären im Recht. Wo ich aber von rechts komme und sie kein Vorfahrtsschild haben.
Als Fahrradfahrer lebt man auch sehr gefährlich, besonders bei Geländewagen, die einen irgendwie nie sehen. Hier entfällt auch das Klischee Männlein und Weiblein. Die Geländewagenfahrer sind ihre eigene Spezies, bei denen man besonders vorsichtig fahren sollte. Die brauchen ja keine Rücksicht nehmen. Sind ja viel größer und mir würde es wahrscheinlich mehr wehtun, egal ob ich in meinem kleinen Auto sitzen würde oder auf dem Fahrrad unterwegs bin. Da bremse ich allein schon aus Angst.
(Übrigens vermehren die sich in letzter Zeit sehr stark! Ist das so eine Art Reaktion auf die hohen Bezinkosten. Nach dem Motto… wenn ich schon viel Geld bezahlen muss, dann aber richtig???)
Auch sehr in Mode gekommen sind die Nicht-Blinker. Hier kann man seine eigene Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Schafft man es einen Unfall zu vermeiden, wenn plötzlich ein Auto abbremst und langsam um die Kurve schleicht, oder nicht!
Letztens habe ich dann auch die Spezies Tempomaten-Fahrer getroffen, die egal ob Landstraße oder Stadt immer das gleiche Tempo fahren. Tempomaten an sich sind nichts schlechtes, zumindest wenn man weiß, dass man damit auch unterschiedlich schnell fahren kann.
Dann gibt es noch die Drängler. Die finde ich auch nicht nett, obwohl ich zugeben muss, dass ich diese Angewohnheit (vor allem wenn einer vor mir her zuckelt) auch schon hatte.
Am Besten sind aber die, die auf der Autobahn ankommen mit Lichthupe und die doch eigentlich sehen, dass ich nicht rechts rüber fahren kann, weil diese Spur mit Autos zugestopft ist.
Ganz schrecklich sind außerdem die, die noch unbedingt bei gelb über die Ampel fahren müssen, obwohl sie sehen, dass die Straße damit dann eigentlich zugestellt ist, weil die Autos wieder auf eine andere Ampel warten müssen.
Interessant aber nicht so schlimm ist das Verhalten, was man im Kreisverkehr so beobachten kann. Wird nun geblinkt beim Reinfahren und Rausfahren oder nur (wie es richtig ist) beim Rausfahren und werden die Passanten beachtet beim Rausfahren oder nicht.
In den letzten Jahren sind eigentlich nicht so viele neue Regelungen hinzugekommen, trotzdem weiß nicht jeder darüber Bescheid. Was sich definitiv geändert hat, sind die Höhen der Strafen.
Wer ab und zu mal auf Fahrtipps.de vorbeischaut, der wird auf den neuesten Stand gebracht, was Geldbußen, Punkte in Flensburg und neue Regelungen im Straßenverkehr angeht.
Wir sind alle irgendwie Manager…
08. Okt
Ich habe mich erst letztens wieder mit meiner Stylistin (eigentlich Friseurin, aber seit neuestem heißt das Stylistin) darüber unterhalten, wie genial sich die Jobs doch so im englischen anhören. Man fühlt sich mit der englischen Jobbezeichnung gleich viel intelligenter und erfolgreicher.
So heißt es heutzutage nicht mehr Kundenbetreuer für ein bestimmtes Kundensegment, sondern Key-Account-Manager.
Lassen wir dieses Wort einmal in einer imaginären Gruppe fallen. Die Reaktionen würden folgende sein: Manche würden kopfnickend dastehen und so tun als verstünden sie von was man redet. Andere würden große Augen machen, weil sie denken: Boah hört sich toll an. Und wieder andere würden einfach nur stirnrunzelnd dastehen und keinen Plan haben.
Leider sind diese Jobbezeichnungen bei Unternehmen gang und gäbe. Und ehrlich gesagt, musste ich mich während meiner Bewerbung häufig mal durchgooglen um zu verstehen was die Unternehmen denn da suchen.
Früher wusste man noch Manager verdienen sehr viel Geld und sind erfolgreich. Heutzutage ist man aber sogar schon ein Manager wenn man einen Friseursalon leitet. Dann nennt man sich, damit es besser klingt “Salon-Manager”.
Über den Sinn kann man sich wahrscheinlich streiten. Aber ich werde mich demnächst auch aufblähen können und sagen: Ich werde Manager!
Meine ersten Gedanken
25. Sep
Herzlich willkommen in der “Ein Tag in meinem Leben” Kategorie!
Hier werdet ihr ab und an diverse Einträge finden, die sich mit ganz unterschiedlichen Sachen beschäftigen. Mit Bastelein, Gedichten, Romantik, Musik und so manch einem skurilen Gedankengang oder lustigem Ereignis aus meinem Alltag. Dies wird natürlich möglichst lebendig erzählt. Aber das ist alles noch nicht konkret.
Ein bisschen Vorfreude darf ich trotzdem schon aufbauen, wenn ich euch sage, dass ich im Laufe der Zeit u.a. zu klären versuche, was eine fiese Kieselsteinschnecke ist. Also freut euch schon mal und wir lesen uns bald wieder.
Euer Walter
ein Wochenende aus dem Leben von Walter und Puschel
22. Sep
Letzten Freitag ging’s los für Walter und mich in Richtung sozusagen “Heimat” von unserem Freund Philipp.
Der Anlass? Ich hatte Wettschulden. Die Wette? Dass ich es schaffe mit ihm in Zwickau ins Autokino zu gehen. Die Tatsache, dass es draußen schon annähernd Null-Grade hat musste uns egal sein. Aber ich hatte mich mit Strumpfhose und 3 Pullovern, Jacke, Mütze, Schal und Handschuhen bestens gerüstet und meine Mitstreiter haben es mir fast gleich gemacht, nur ohne Strumpfhose und möglicherweise einer Schicht weniger.
Zunächst ging es aber heim zu Philipps Eltern wo auch schon ein super Abendbrot auf uns wartete. Mit klein geschnittenem Gemüse, was Walter zwar sehr faszinierte, was er aber dennoch verschmähte. Gemüse ist einfach zu gesund für die heutige (männliche) Jugend. Aber es hab ja noch was anderes, so dass keiner hungern musste.
Dann haben wir uns, ausgerüstet mit ein paar Bierchen, auf den Weg ins Autokino gemacht. Babylon A.D.- aber das eigentliche Erlebnis war das Kino und ich muss sagen, es war dann überraschender Weise gar nicht mal soooo kalt. Ach, hatte ich erwähnt, dass wir auch noch ‘nen Schlafsack zum einwickeln dabei hatten?
Im Anschluss ging es noch das Zwickauer Nachleben erkunden. Wir waren in einer echt stylischen Cocktailbar, mit suuuuper Sesseln und Sofas, leider ist mir der Name entfallen.
Es war auch echt gemütlich, bis eine Horde junger Männer rein kamen, die den Jungesellenabschied eines jungen Mannes feierten, den sie erstmal schön in ein pinkes Hasenkostüm gesteckt hatten. Ober peinlich!!!
Offensichtlich hatte sie die ganze Meute im Fitnessstudio kennen gelernt, da sie da den Großteil des Tages verbringen.
Naja, danach sind wir auch ganz brav über Burger King heim, es stand uns ja noch ein ereignisreicher Tag bevor.
Philipp hat am nächsten Morgen seine Drohung wahr gemacht und mich um 8.15Uhr und Walter dann so ca. um 9Uhr geweckt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich meinen Mitbewohner das letzte mal zu dieser grausam frühen Zeit wach gesehen habe. Seine Äuglein waren am Frühstückstisch auch noch gaaanz mächtig verquollen…
Und wieder gab es klein geschnittene Früchte…
So, aber nun ging es endlich los. Ein frischer Start in den Samstag und wohin ging’s? Ins Automobilmusäum, da Autos ein sehr wichtiger Bestandteil der Zwickauer Geschichte darstellen. Ein Traum für alle Mädchen!!!!
Äh nein, Moment, da hab ich wohl was verwechselt. Naja egal, ich bin natürlich ohne ein Murren mit und hatte auch echt Spaß. Wir haben viel über den Zwickauer-Start der Firma Audi gelernt und ich durfte lernen, dass Trabis aus Plastik bestehen!!!! Aus Plastik!!!! Gut, der Motor natürlich nicht aber die gesamte Karosserie!! Voll hart, aber es gibt so manche Dinge, die ich als alter Wessi nicht weiß und wahrscheinlich auch nie erfahren werde.
Danach ging’s erstmal heim, Mittagessen natürlich, dann zur Göltzschtalbrücke, ein Wahrzeichen des Vogtlandes und besonders beliebt bei Selbstmördern. Aber echt ein beeindruckendes Bauwerk.
Und dann endlich, endlich: TIERPARK!!!!!!!!!!!!!!! Da hab ich die ganze Zeit drauf gewartet. Ziegen füttern, JUHU!!!!!!!!!!!!!
Also haben wir uns auch gleich beim Eingang ein Päckschen Tierfutter besorgt und schon bei den Enten angefangen. Dann Ziegen und dann sogar Hirsche!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hab noch nie einen Hirsch von so nahem gesehen, geschweigedenn gefüttert oder gestreichelt, aber die sind da total zutraulich. Eigentlich hab ich da ja ein sehr gespaltenes Verhältnis dazu, aber das ist wohl ein eigenes Thema.
Und dann waren da noch Bäre, auch ober süß, aber die konnte man leider nicht aus der Hand füttern, nur mit der Hand und das wollte ich dann irgendwie doch nicht
Ja und Vögel gab es noch ganz viele und Marder und Wölfe und Füchse und Schweinchen und Esel (die hab ich natürlich auch gefüttert) und Ponies und Alpaka und und und und noch ganz viele Tiere, deren Namen ich mir nicht merken konnte.
Schön war’s jedenfalls….
Ja und das war auch schon unser Wochenende in Zwickau. Danach hat Philipp uns noch zum Bahnhof gebracht und ich konnte im Zug von vielen tollen Erlebnissen träumen…
Bis zum nächsten Mal, wenn’s wieder heißt: Walter und Puschel auf Tour…